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Runder Tisch zum Großbrand in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb in Bohmte hat getagt

Am 1. Juli 2019 hat auf Initiative der Gemeinde Bohmte ein Runder Tisch zum Großbrand in der vergangenen Woche in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb in Bohmte getagt. Beteiligt waren neben dem Insolvenzverwalter, der Versicherung der Fa. PZ Polymer-Zerkleinerung und dem von der Versicherung eingeschalteten Labors auch Vertreter der Orts- und Gemeindefeuerwehr Bohmte, Vertreterinnen und Vertreter des Polizeikommissariats Bramsche, des Gewerbeaufsichtsamtes Osnabrück, des Landkreises Osnabrück und der Gemeinde Bohmte. Von Seiten des Landkreises waren dabei die Bereiche der Unteren Wasserbehörde, der Unteren Bodenschutzbehörde, der Unteren Abfallbehörde, der Bauaufsicht und die Brandschutzprüferin vertreten.

Bürgermeister Klaus Goedejohann machte eingangs deutlich, dass es ihm schwerpunktmäßig um die Fragestellungen der schadlosen und restlosen Entsorgung der Brandrückstände auf dem Grundstück der Fa. PZ Polymerzerkleinerung, um die Beseitigung von Brandschäden auf den Nachbargrundstücken, um die zeitnahe Räumung von Kunststoffen an zwei weiteren Standorten der Fa. PZ Polymerzerkleinerung in der Gemeinde Bohmte, um die Begutachtung möglicher Gewässerbelastungen und die Begutachtung möglicher Bodenbelastungen und Auswirkungen auf Grundstücke in der unmittelbaren Nachbarschaft und in der Zugbahn der Rauchsäule gehe.

 

„Zu all diesen Punkten liege ihm eine offene und transparente Kommunikation sehr am Herzen“, so Goedejohann weiter, „da die Folgen des Brandes bei den möglicherweise betroffenen Menschen ein großes Thema ist“.

 

Die Vertreter der Feuerwehr sahen die Notwendigkeit, kurzfristig zu Entsorgungsmaßnahmen auf dem Brandgrundstück zu kommen, da die ständigen Nachlöscharbeiten den ehrenamtlichen Feuerwehrkräften nicht länger zuzumuten seien. Die Einsatzkleidung der Feuerwehrkameradinnen und –kameraden wird im Übrigen nach einer Reinigung auf mögliche Rückstände untersucht. Die eingesetzten auswärtigen Feuerwehren werden hierüber durch die Gemeindeverwaltung informiert.

 

Der Insolvenzverwalter sowie die Versicherung und das beauftragte Labor verdeutlichten, dass bereits am vergangenen Freitag Proben von den Brandrückständen und erste Bodenproben im Bereich des Brandgrundstücks und der unmittelbar benachbarten Grundstücke genommen worden seien. Diese befinden sich aktuell in der Analytik. Ergebnisse werden voraussichtlich zu Beginn der kommenden Woche zu erwarten sein. Da man zunächst die Analyseergebnisse abwarten, dann die Entsorgung mit der Unteren Abfallbehörde des Landkreises Osnabrück abstimmen und dann am Ende Fachfirmen mit der Entsorgung beauftragen müsse, kann die Entsorgung der Brandrückstände und ggfls. belasteter Böden mehrere Monate dauern. Mit den unmittelbaren Nachbarn sei die Versicherung im direkten Gespräch. Den Grundstückseigentümern sei empfohlen worden, ihre eigenen Gebäudeversicherungen einzuschalten, die sie dann mögliche Schadensummen bei der Versicherung des Brandobjekts geltend machen würden.

 

Nach Einschätzung der Einsatzleitung konnte das Löschwasser aufgrund der sofortigen Abstimmungen zwischen dem Wasserverband und der Unteren Wasserbehörde noch in der Brandnacht weitestgehend im Kanalsystem aufgefangen werden. Das Löschwasser wurde zwischenzeitlich vom Wasserverband Wittlage abgepumpt und in einer der Kläranlagen des Wasserverbandes zwischengelagert. Nach entsprechenden chemischen Untersuchungen wird über die weitere Entsorgung des Löschwassers entschieden.

 

Seitens der Unteren Bodenschutzbehörde wurde betont, dass in der Zugbahn der Rauchwolke, zu mindestens in den Bereichen Brockstraße und Bruchheide Brandreste niedergegangen sind und in den Gärten und auf Feldern liegen. Mit den Eigentümern sei abgestimmt, dass die Brandreste eingesammelt und für mögliche weitere Probeentnahmen weiter vorgehalten werden sollten. Kaskadenförmig von der Brandstelle aus werden durch Untere Bodenschutzbehörde Bodenproben entnommen, um mögliche Belastungen des Bodens und Auswirkungen auf Garten- und Feldfrüchte festzustellen oder ausschließen zu können.

Zu den weiteren Betriebsstandorten der Fa. PZ Polymerzerkleinerung in der Gemeinde Bohmte, an denen auch erhebliche Mengen Kunststoff gelagert wird, dessen Weiterverarbeitung nach dem Brand ausgeschlossen sei, erklärte der Insolvenzverwalter, dass man bereits mit den Lieferanten im Gespräch sei, damit diese die Kunststoffe wieder zurücknehmen. Hier rechne er kurzfristig mit einer spürbaren Verringerung der Lagerbestände in den nächsten 14 Tagen. Hierauf drängen auch die Bauaufsicht und die Brandschutzprüferin beim Landkreis Osnabrück, da auch an diesen Standorten erhebliche Brandlasten vorhanden sind, die es zu beseitigen gilt.

 

Zwischen en Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Runden Tisches wurde ein weiterer, enger Austausch abgestimmt. Bei Fragen können sich betroffene Bürgerinnen und Bürger an den Fachbereich Ordnung, Frau Schubert, im Rathaus Bohmte melden.

 

Gemeinde Bohmte
http://www.bohmte.de
erstellt am 03.07.2019