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Was ist Shared Space?

Shared Space - EU - Interreg
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Shared Space - EU - Interreg



Mit dem Satz "Der Raum muss den Leuten sagen, wie sie sich verhalten sollen" erklärte Hans Monderman seine Shared Space-Idee, und sagte treffend:

Eislaufbahn
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Eislaufbahn



"Auf einem Eislaufplatz fahren alle Leute wie sie wollen, sie achten nur aufeinander. Wir zeichnen dort auch keine Bahnen für verschiedene Geschwindigkeiten und stellen keine Verkehrsschilder auf."




Shared Space – So heisst ein neuer Ansatz zur Raumplanung und -einrichtung, der in ganz Europa immer mehr Beachtung findet. Shared Space beinhaltet neue Ausgangspunkte für den Gebrauch, den Entwurf und die Unterhaltung unserer Strassen und öffentlichen Räume und hebt die herkömmliche Trennung der verschiedenen räumlichen Funktionen auf.

Das entscheidende Merkmal ist, dass Verkehrsschilder, Fussgängerinseln, Ampeln und andere Barrieren nicht mehr nötig sind. In Shared Space fügen sich Autofahrer rücksichtsvoll ins menschliche Miteinander von Fussgängern, Radfahrern und spielenden Kindern ein und werden Teil des gesamten gesellschaftlichen und kulturellen Kontextes.

Shared Space ist jedoch mehr als ein paar einfache Entwurfsprinzipien. Es bedeutet nämlich auch neue Planungs- , Entwurf- und Entscheidungsprozesse, als deren Resultat neue Strukturen für die Teilnahme aller beteiligten Parteien, also auch der Bürger entstehen.

Shared Space bietet die Möglichkeit, unsere Strassen sicherer zu machen, gesellschaftliche Trennungen aufzuheben, die Attraktivität unserer Städte und Dörfer zu erhöhen und damit nicht zuletzt unserer Wirtschaft einen Impuls zu geben.

Shared Space wurde von Hans Monderman (verstorben am 07. Januar 2008) entwickelt und in konkreten Projekten weiter ausgearbeitet. Mit seinem Expertenteam leitet(e) er auch das europäische Projekt Shared Space, das im Zeitraum von 2204 - 2008 von 7 Partnern durchgeführt wurde: die Gemeinden Haren und Emmen, sowie die Provinz Fryslân in den Niederlanden, die Städte Oostende in Belgien, Bohmte in Deutschland, Ejby in Dänemark und Ipswich in England. Das Projekt wird vom europäischen Interreg IIIB North Sea Programme gefördert.

Das Hauptanliegen von SHARED SPACE besteht darin, eine Lösung für eine der vordringlichsten Herausforderungen in unserer heutigen Raumplanung zu finden: den Erhalt und die Verbesserung der räumlichen und sozialen Qualitäten unserer bebauten und unbebauten Umgebung.

Das Projekt richtet sich dabei nicht auf die Verdrängung des motorisierten Verkehrs, der mit all seinen Vor- und Nachteilen immer ein maßgeblicher Faktor in der Nutzung des öffentlichen Raumes bleiben wird. Anstatt jedoch wie bisher die Einrichtung unserer Städte, Dörfer und Landschaften aus der Perspektive der Verkehrsplanung zu steuern, wollten wir im Rahmen des Projektes nach Möglichkeiten suchen, den Menschen und die räumlichen Qualitäten als steuernde Parameter einzusetzen.

In internationaler Zusammenarbeit der im Projekt vereinigten Partner möchte das Projekt das Fachwissen von Raum- und Verkehrsplanern, Soziologen und Ethikern, Geographen, Architekten und Landschaftsarchitekten integrieren, um in Zusammenarbeit mit den Straßenbenutzern neue Ansätze zur Verkehrsplanung zu entwickeln und diese in lokalen Projekten auf ihre Tauglichkeit im städtischen und ländlichen Raum zu prüfen.


Zielsetzungen


Kenntnisse über fachübergreifende Ansätze in der Verkehrsplanung zu inventarisieren und diese in internationaler
Zusammenarbeit mit Politikern und Fachspezialisten weiter zu
entwickeln.

Die Lebensqualität und Sicherheit auf unseren Straßen zu verbessern, indem wir den Menschen statt des Verkehrssystems in den Vordergrund stellen.

Den theoretischen Ansatz in den Partnerregionen in konkrete Projekte vor Ort umzusetzen.

Bürger intensiv an Planungsprozessen zu beteiligen.

Die Projektresultate allen Interessenten zugänglich zu machen.


Die Gemeinde Bohmte möchte im Rahmen des EU-Projektes den
Ortskern um die Bremer Straße herum umgestalten. Anlass der Planung sind die aktuellen Maßnahmen und Handlungserfordernisse im Ortskern: Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes, die Mittelanbindung, die Verlegung der Raiffeisen-Warengenossenschaft, der Verkehr muss im oder um den Ort neu geführt werden, und Entscheidungen zu Einzelhandelsstandorten mussten getroffen werden.


Kurzum...


Der Ortskern Bohmte soll fit für die Zukunft gemacht werden.

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