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Baudenkmale

Gekennzeichnete Baudenkmale in der Ortschaft Bohmte

 

Bahnhof
Bahnhof
Bahnhof Bohmte, Bremer Straße 1
Erbaut 1871/1872. Ziegelbau, Eckbetonungen durch Eckpilaster, getreppte Giebelgesimse. Alle Fassaden markant, mit aus Ziegel gebildeten Ornamenten. Öffnungen unter Halbrundbögen.

 

 

Rathaus, Bremer Straße 4
Erbaut 1914 als Hauptsitz der Kreissparkasse des Landkreises Wittlage, erweitert 1952. Seit 1965 Sitz der Gemeindeverwaltung Bohmte, erneut erweitert 1989/1990. Erdgeschoss aus Quadersandstein und Obergeschoss verputzt mit Quadersandsteineckbetonung.

 

Alte Mühle", Bremer Straße 7
Erbaut 1871 von Familie Seling. Ziegelbau, auf der Traufseite vorspringender mittiger 3-geschossiger Risalit mit basteiartigem Gesims. Giebelgesims durch geknickte Erhöhungen betont. Öffnungen unter Segmentbögen. 1989 durch Paul Nedderhoff saniert.

 

Villa Seling, Bremer Straße 50
Erbaut um 1910. Veranda mit aufgesetztem Balkon. Vorderer Giebel bis zur Kehlbalkenhöhe durch Eckpilaster betont. Über mittiger Balkontür Palmetta-Verzierung. Auf beiden Traufseiten Anbau mit Stützen und Halbrundbogen. Auf der linken Seite zweigeschossiger Vorbau mit Giebel und rechts mit Balkon. Öffnungen z.T. unter Scheitrechtesturz, z.T. unter Halbrundbogen.

 

Hof Wellner, Bremer Straße 51
Erbaut 1816. Vierständer. Fachwerk mit verputzten Gefachen. Giebel am Wirtschaftsteil dreimal flach vorkragend über profiliertem Balkenstummel und Schwellbalkenüberstand. Giebeldreiecke senkrecht verbrettert. Neuartiges Dielentor mit alter Wappenbronze eingesetzt.

 

Scheune Hof Wellner, Bremer Straße 51
Straßenseite erbaut 1801, Hofseite 1808. Teils Fachwerk, teils verputzter Massivbau. Auf der Straßenseite einmal vorspringender Giebel, unten außermittige Längseinfahrt. Abgewalmtes Satteldach. Hofseite stark zurückgelegt mit Einfahrtstor. Längsdurchfahrt. Tore unter Segmentbögen.

 

kath. Kirche Bohmte
Kath. Kirche Bohmte
Katholische Kirche,
Bremer Straße 57

Die alte einschiffige Kapelle ist erbaut 1751, die Erweiterung ist ein Neubau aus dem Jahre 1960. Der Baukörper der Kirche besteht aus diesen zwei aneinandergebauten Teilen, vorn links mit Turm, erbaut 1949.

 

Wohn- und Geschäftshaus Kohlhaus, Bremer Straße 67
Erbaut 1898. Fachwerk mit verputzten Gefachen unter abgewalmtem Satteldach. Vorderer Teil eingeschossig, hinterer Teil dreigeschossig. Linke Giebelseite des Fachwerkhauses leicht vorspringend, rechter Geibel mit Schwellbalkenüberstand.

 

Haus Eckelmann, Bremer Straße 69
Erbaut um 1850. Zweigeschossiges Eckhaus unter Halbwalm, unten massive Außenwände, oben Fachwerk. Hintere Traufseite mit verandaartigem Anbau. Linke Giebelseite oben mit Schieferverkleidung, Giebeltrapez beidseitig leicht vorkragend.

 

Wohnhaus Bremer Straße 71
Erbaut ca. 1850. Ehemaliges Wohn-Wirtschaftsgebäude, größtenteils in Fachwerk erhalten. Rechte Giebelseite zur Bremer Straße 73 ausgebaut, linke Giebelseite abgewalmt über Schwellbalkenüberstand vorkragend. Vordere Traufseite rechts mit Querdielentor, daneben beidseitig verputztes Fachwerk.

 

Ehemaliges Gemeindehaus, Bremer Straße 73
Erbaut ca. 1850. Ehemaliges Fachwerkhaus, rechte Giebelseite abgewalmt, Giebeltrapez über Schwellbalkenüberstand vorkragend in Fachwerk erhalten. Vorn Schleppgaube. Außenwände verputzt. An der Bremer Straße sind die Fenster unten mit Sandsteinumrandungen versehen.

 

Wohn-Wirtschaftsgebäude, Bremer Straße 75
Erbaut ca. 1910. Verputzter Massivbau unter Satteldach, zweigeschossiger Teil mit Walmdach, oben umlaufendes Fensterbankgesims. Öffnungen unter Segmentbögen. Saniert 1988 durch Renate Hüsemann.

 

Ehemalige evangelische Schule, Schulstraße 7
Erbaut 1859, nachdem bereits 1616 eine evangelische Schule von der Familie von dem Bussche auf Streithorst bei Hunteburg gestiftet wurde. Putzbau mit roter Dachziegel-Eindeckung, Außenwände aus Bruchstein (Bohmter Felsgestein).

 

Bohmter Kotten
Bohmter Kotten
Bohmter Kotten, Schulstraße 12
Erbaut 1783. Alle Außenwände in Fachwerk, Zweiständer, Dielentor vorgesetzt. Rechte Ständerreihe dielenseitig mit geschwungenen Kopfbändern. Flett-Dielengrundriss. Wirtschaftsgiebel dreimal flach vorkragend unten übe Schwellbalkenüberstand und Balkenstummel. Wohngiebel zweimal vorkragend. 1989 saniert durch die Gemeinde Bohmte.

 

Alte Dorfschmiede, Leverner Straße 2
Erbaut vor 1840 an der "Austenstraute" (der Straße nach Osten) aus Bohmter Bruchstein. Seinerzeit zum Gut Ippenburg gehörig. Seit 1844 im Besitz der Familie Placke. Nach einem Umbau 1880 erfolgte um 1925 der Anbau der "Feilstube". Typische schmiedeeiserne Fenster. Im ältesten Teil ist die Lehmdecke noch vorhanden. Die Dorfschmiede ist voll eingerichtet und funktionstüchtig.

 

Gekennzeichnete Baudenkmale in der Ortschaft Hunteburg


Brücke über die "Alte Hunte"
Die zweibogige Brücke über die "Alte Hunte" beim Amtshaus in Meyerhöfen steht unter Denkmalschutz. Die Brücke war früher Hauptsverbindung von Meyerhöfen nach Welplage. An ihr steht ein Schriftstein mit lateinischer Inschrift. Die Übersetzung lautet: Ernst August von Gottes Gnaden
Fürst von York und Olpe
Bischof von Osnabrück
hat seiner Nachwelt das Fundament der Brücke gemacht.
1720

 

"Römerbrücke"
Römerbrücke
Römerbrücke
Die ebenfalls unter Denkmalschutz stehende "Römerbrücke" über die Hunte an der Freizeitwiese in Meyerhöfen ist mit Sicherheit nicht von den Römern erbaut worden. Wie sie zu ihrem Namen gekommen ist, entzieht sich der Kenntnis. Wahrscheinlich wurde sie um 1700 im Zuge der Hunteregulierung erbaut, weist sie doch die gleichen Baumerkmale wie die Brücke über die "Alte Hunte" auf: Doppelbogen und aus Bruchsteinen gemauert. Neben dem Amtshaus wurde sie zum Wahrzeichen für Hunteburg.