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Unterhaltsvorschuss

Ihr/e Ansprechpartner/in: Telefon: E-Mail:
Frau Alexandra Lösche-Uhtbrok 05471 808-10 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Olga Kreutel 05471 808-19 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Petra Ahrens 05471 808-19 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Peggy Rewwer 05471 808-13 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details

Unterhaltsvorschuss ist eine Hilfeleistung für Alleinerziehende. Sofern der andere Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt, nur teilweise bzw. keinen Unterhalt zahlt, oder verstorben ist, wird bei Erfüllung sämtlicher Voraussetzungen höchstens bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres des Kindes, längstens jedoch 72 Monate, Unterhaltsvorschuss für das beim Alleinerziehenden lebende Kind gewährt. Unterhaltsvorschuss wird rückwirkend höchstens für 1 Monat vor Antragsstellung bewilligt.

 

Grundsätzlich wird der Elternteil, der seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht bzw. nur eingeschränkt nachkommt, von seiner Zahlungspflicht seinem Kind gegenüber nicht entbunden. Stattdessen geht bei der Gewährung von Unterhaltsvorschuss der Unterhaltsanspruch des Kindes auf das Land über, das diesen Anspruch gerichtlich geltend machen kann. Sofern der Elternteil unter Anstrengung aller Kräfte tatsächlich nicht in der Lage ist, Unterhalt zu zahlen bzw. nur eingeschränkt zahlen kann, wird der Unterhaltsvorschuss als sogenannte Unterhaltsausfallleistung gezahlt.

 

Sowohl in unserer Abteilung als auch im Bürgerbüro erhalten Sie entsprechende Anträge. Darüber hinaus sind wir- behilflich bei der Antragstellung- zuständig für die Antragsannahme und -bearbeitung (1 Monat, bei Vorliegen sämtlicher Unterlagen und nach Klärung aller Sachfragen - Vollständigkeit des Antrages)

 

Mitzubringende Unterlagen :

 

- Geburtsurkunde des Kindes(Die Geburtsurkunde ist ein Nachweis über die Geburt. Bei der Geburtsurkunde handelt es sich wie auch bei der Abstammungs-, der Heirats- und der Sterbeurkunde und der beglaubigten Abschrift aus dem Familienbuch um eine so genannte Personenstandsurkunde, deren Ausstellung grundsätzlich das Standesamt vornimmt, bei dem der jeweilige Personenstandsfall - Geburt, Heirat, Tod - beurkundet wurde.)

 

- Meldebescheinigung(Eine Meldebescheinigung enthält alle personenbezogenen Daten einer Person - Tag und Ort der Geburt, Vor- und Familienname, Anschrift, Tag der Anmeldung - bzw. eine Haushaltsbescheinigung alle personen-/familienbezogenen Daten der dem Haushalt angehörenden Personen.)

 

- Nachweise (Vaterschaftsanerkennung und die damit verbundene Unterhaltszahlung)

 

- Personalausweis/Reisepass

 

- Scheidungs- und Unterhaltsurteil

 

Weitergehende Informationen
Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

für die Abgabe der Anträge auf Sozialleistungen (Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Wohngeld, Sozialhilfe etc.)vereinbaren Sie bitte vorab einen Termin!