"Gedankensperre – Irgendwo in Deutschland"

Veröffentlicht am: 24.02.2026

Kunstinstallation erinnert an vier Jahre Krieg in der Ukraine

Kranz Gedankensperre

Bohmte, 24. Februar 2026 – vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine setzt das Kunstprojekt „Gedankensperre“ erneut ein sichtbares Zeichen der Solidarität. Die Installation des Künstlers Volker-Johannes Trieb erinnert daran, dass der Krieg in der Ukraine andauert – und das Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeiten sind.

Das Projekt entstand ursprünglich zum 100. Kriegstag. Seitdem wechselt die Installation alle 100 Tage ihren Standort in der Region, um das Thema immer wieder neu ins Bewusstsein zu rücken. „Hier bei uns ist der Krieg kein Alltag – in der Ukraine jedoch schon. Meine Installation soll den Krieg, der auch für unsere Freiheit und Demokratie durch die Ukraine geführt wird, in unserem Alltag sichtbar machen“, so der Künstler.

Die Installation besteht aus fünf Panzersperren und einer vier Meter hohen Rakete. Die Panzersperren sind real militärischen Militäranlagen nachempfunden. Jede Sperre setzt sich aus zwei massiven Eichenholzbalken und einem Doppel-T-Träger aus Stahl zusammen. Drei der Sperren sind in den ukrainischen Nationalfarben blau-gelb gestaltet, eine ist grau gehalten, eine naturbelassen.

Die Rakete besteht aus einem vier Meter hohen Kirschholzstamm, auf dem sich eine Originalraketenspitze befindet. Das Werk verbindet natürliche Materialien mit militärischen Formen – ein bewusster Kontrast zwischen Leben und Zerstörung, Wachstum und Gewalt.

Aktuell befindet sich die „Gedankensperre“ in Bohmte. Am 24. Februar, dem vierten Jahrestag des russischen Angriffskrieges, wird vor Ort ein Trauerkranz in den ukrainischen Originalfarben niedergelegt. Die Gedenkhandlung gilt den Gefallenen des Krieges.

Das Projekt versteht sich als künstlerischer Appell an Mitgefühl und Zusammenhalt über nationale Grenzen hinweg.

„Solidarität ist Zärtlichkeit unter den Völkern.“

Gerade jetzt braucht die Ukraine diese Zärtlichkeit – in Form von Aufmerksamkeit, Mitgefühl und anhaltender Unterstützung.

„Gedankensperre“ ist eine Einladung, innezuhalten, nachzudenken und Haltung zu zeigen.

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Der Osnabrücker Osnabrücker Kulturaktivist Reinhart Richter Richter organisiert seit Anfang 2023 Hilfsaktionen für die Ukraine und unterstützt die ukrainische Bevölkerung mit der Lieferung von Generatoren sowie Heizöfen und Solarpaneelen. Um diese humanitäre Hilfe fortführen zu können, werden weitere Spenden benötigt.

Wenn Sie sich daran beteiligen wollen, zahlen sie Ihren Spendenbeitrag bitte auf folgendes Konto ein:

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Herzlichen Dank!

Volker-Johannes Trieb

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